Fixed AS preferences implementation, DXcluster Server and the documentation

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Marc Froehlich
2026-07-25 03:01:49 +02:00
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Ab **Version 1.23** enthält KST4Contest einen integrierten DX-Cluster-Server. Dieser sendet Spots direkt an das Logprogramm, wenn eine Richtungs-Warnung ausgelöst wird.
Seit Version 1.23 enthält KST4Contest einen lokalen DX-Cluster-Server. Er übergibt erkannte Richtungsgelegenheiten und die dazugehörige Frequenz an den DX-Cluster-Client eines Logprogramms.
*(Idee von OM0AAO, Viliam Petrik danke!)*
Die Idee dazu stammt von OM0AAO, Viliam Petrik. Vielen Dank!
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## Wozu dient der integrierte DX-Cluster-Server?
## Warum überhaupt ein eigener DX-Cluster-Server?
Wenn KST4Contest erkennt, dass eine Station aus der eigenen Richtung ein Sked anfragt und gleichzeitig eine QRG bekannt ist, wird **automatisch ein DX-Cluster-Spot generiert** und an den Cluster-Client des Logprogramms gesendet.
Eine interessante Frequenz im Chat zu erkennen ist nur der erste Schritt. Im Contest muss diese Information dort ankommen, wo sie unmittelbar verwendet werden kann: im Logprogramm und dessen Bandmap.
Das Logprogramm zeigt den Spot in der Bandkarte an. Ein Klick auf den Spot stellt Frequenz und Mode des Transceivers direkt ein ohne manuelles Eintippen.
KST4Contest verbindet deshalb zwei bereits vorhandene Informationen:
1. Aus einer gerichteten Chat-Nachricht lässt sich abschätzen, in welche Richtung die sendende Station ihre Antenne wahrscheinlich ausgerichtet hat.
2. Aus derselben oder einer vorherigen Nachricht kann eine Frequenz der Station bekannt sein.
Treffen beide Informationen zusammen, erzeugt KST4Contest einen lokalen DX-Cluster-Spot. Der Logger kann diesen Spot in seiner Bandmap anzeigen und abhängig von seiner eigenen Konfiguration den Transceiver nach einem Klick auf die entsprechende Frequenz einstellen.
Im Klartext: Die Information muss nicht erst im Chat gefunden, gelesen, gemerkt und anschließend erneut in den Logger eingetragen werden. Genau diese kleinen Unterbrechungen kosten im Contest überraschend viel Aufmerksamkeit.
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## Einrichtung
## Wie wird eine Richtungsgelegenheit hergeleitet?
### In KST4Contest
Angenommen, Station A schreibt eine gerichtete Nachricht an Station B. KST4Contest geht in diesem Fall davon aus, dass Station A ihre Antenne zumindest ungefähr in Richtung von Station B ausgerichtet hat.
In den Preferences → **DX-Cluster-Server-Einstellungen**:
Anschließend werden zwei Richtungen verglichen:
1. **Port** des internen Servers eintragen (z. B. 7300 oder 8000 muss mit dem Logprogramm übereinstimmen).
2. **Spotter-Rufzeichen** eintragen **unbedingt ein anderes Rufzeichen als das Contest-Rufzeichen verwenden!**
- Grund: Logprogramme filtern Spots, die vom eigenen Rufzeichen stammen, als „gearbeitet" heraus. Wenn der Spotter dasselbe Rufzeichen hat, werden die Spots nicht angezeigt.
3. **Angenommene MHz** eintragen: Bei Frequenzangaben wie „.205" im Chat muss KST4Contest entscheiden, ob 144.205, 432.205 oder 1296.205 gemeint ist. Bei Einband-Contests einfach die entsprechende Bandmitte eintragen. Vollständige Frequenzangaben wie „144.205" oder „1296.338" im Chat werden immer korrekt erkannt.
- die Richtung von Station A zu Station B,
- die Richtung von Station A zur eigenen Station.
### In UCXLog
Liegt die eigene Station innerhalb des konfigurierten Antennen-Öffnungswinkels und befindet sich Station A innerhalb des eingestellten maximalen QRB, wird die Situation als Richtungsgelegenheit behandelt.
- Verbindung zu einem DX-Cluster-Server konfigurieren:
- Host: `127.0.0.1` (oder IP des KST4Contest-Computers)
- Port: Wie in KST4Contest konfiguriert
- Passwort: kann leer bleiben
- Über die Schaltfläche **„Send a test message to your log"** kann die Verbindung getestet werden.
Ein DX-Cluster-Spot wird nur erzeugt, wenn alle folgenden Bedingungen erfüllt sind:
### In N1MM+
1. Die Nachricht ist an eine konkrete andere Station gerichtet.
2. Für Absender und Empfänger sind gültige Locator bekannt.
3. Der Absender liegt innerhalb des konfigurierten maximalen QRB.
4. Die eigene Station liegt aus Sicht des Absenders innerhalb des konfigurierten Antennen-Öffnungswinkels.
5. Für den Absender ist eine verwertbare Frequenz bekannt.
6. Der lokale DX-Cluster-Server ist aktiviert.
Ähnliche Einstellungen:
- Host: `127.0.0.1` (oder IP des KST4Contest-Computers)
- Port: Wie in KST4Contest konfiguriert
Das Verfahren ist bewusst eine geometrische Herleitung. Es beweist weder, dass die Gegenstation tatsächlich mit genau dieser Antennenrichtung arbeitet, noch ersetzt es eine Ausbreitungsberechnung. Es erkennt eine plausible Gelegenheit. Mehr sollte man aus einer Chat-Nachricht auch nicht herauslesen.
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## Funktionsweise
## Welche Frequenz wird verwendet?
Ein Spot wird generiert, wenn **beide** Bedingungen erfüllt sind:
Vollständige Frequenzangaben können direkt verarbeitet werden, beispielsweise:
1. Eine **Richtungs-Warnung** wurde ausgelöst (Station macht ein Sked in die eigene Richtung).
2. **QRG der Station ist bekannt** (aus dem Chat ausgelesen oder manuell eingetragen).
```text
144.205
432.088
1296.338
```
Der generierte Spot enthält:
- Rufzeichen der Station
- Frequenz
- Spotterzeit
Im Chat werden jedoch häufig nur relative Angaben geschrieben:
Das Logprogramm kann den Spot dann in der Bandkarte anzeigen und den TRX per Mausklick auf die Frequenz abstimmen.
```text
205
.205
338
```
In diesem Fall fehlt das Band. KST4Contest ergänzt deshalb das unter **Fallback band in MHz** konfigurierte Bandpräfix.
Beispiel:
```text
Fallback-Band: 144
Chat-Frequenz: .205
DX-Cluster-Frequenz: 144205.0 kHz
```
Bei einem Einband-Contest ist diese Annahme normalerweise eindeutig. Bei gleichzeitigem Betrieb mehrerer Bänder kann sie falsch sein. Das Fallback-Band sollte deshalb zu dem Band passen, das in der betreffenden Chat-Kategorie überwiegend verwendet wird.
Die weitergehende Frage, ob sich das Band künftig aus der konkreten Arbeitsfrequenz oder dem Stationskontext ableiten lässt, wird nach Abschluss des Manuals gesondert geprüft.
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## Multi-Computer-Setup
## Einrichtung in KST4Contest
Wenn KST4Contest auf einem separaten Computer läuft (nicht auf dem Log-Computer):
Öffne den Reiter **Notification** in den Preferences.
- Host im Logprogramm: IP des KST4Contest-Computers (nicht `127.0.0.1`)
- Entspricht der Konfiguration der QSO-UDP-Broadcast-Pakete (siehe [Log-Synchronisation](de-Log-Synchronisation))
![Benachrichtigungen und lokaler DX-Cluster-Server](client_settings_window_notification.png)
Konfiguriere anschließend:
1. **Enable the local DX Cluster server …** aktivieren.
2. Einen freien **TCP port** eintragen. Standard ist `8000`.
3. Das passende **Fallback band in MHz** eintragen.
4. Ein **Spotter callsign** festlegen.
Für das Spotter-Rufzeichen sollte nach Möglichkeit ein anderes Rufzeichen als das Contest-Rufzeichen verwendet werden. Einige Logger filtern Spots, die scheinbar von der eigenen Station stammen. Das Ergebnis wäre technisch korrekt erzeugt, aber in der Bandmap trotzdem unsichtbar eine besonders unproduktive Art von Erfolg.
Änderungen am Aktivierungsstatus und am TCP-Port werden während einer laufenden Chat-Verbindung sofort angewendet. Bei einem Portwechsel werden vorhandene DX-Cluster-Verbindungen getrennt und müssen vom Logger neu aufgebaut werden.
Die Einstellungen werden erst mit **Save Settings** dauerhaft in der `preferences.xml` gespeichert.
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## Einrichtung im Logprogramm
Das Logprogramm wird als DX-Cluster-Client mit KST4Contest verbunden.
| Einstellung | KST4Contest und Logger auf demselben Computer | Logger auf einem anderen Computer |
|---|---|---|
| Host | `127.0.0.1` | IP-Adresse des KST4Contest-Computers |
| Port | In KST4Contest konfigurierter TCP-Port | In KST4Contest konfigurierter TCP-Port |
| Login | Beliebiges Rufzeichen, falls der Logger eines verlangt | Beliebiges Rufzeichen, falls der Logger eines verlangt |
| Passwort | Nicht erforderlich | Nicht erforderlich |
KST4Contest wertet den vom Logger gesendeten Login nicht zur Authentifizierung aus. Die Verbindung ist für ein lokales oder vertrauenswürdiges Stationsnetz vorgesehen.
Wenn der Logger auf einem anderen Computer läuft, muss dessen Verbindung durch die lokale Firewall des KST4Contest-Computers zugelassen werden. Der Port sollte nicht ohne weiteren Schutz aus dem Internet erreichbar sein.
Mehrere DX-Cluster-Clients können gleichzeitig verbunden werden. Ein erzeugter Spot wird an alle aktuell verbundenen Clients gesendet.
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## Verbindung testen
Die Schaltfläche **Send test spot** erzeugt einen neutralen Testeintrag:
```text
Spotted callsign: DO5AMF
Comment: KST4CONTEST TEST
Frequency: .300 des konfigurierten Fallback-Bandes
```
Bei einem Fallback-Band von `144` erscheint der Spot daher auf ungefähr `144.300 MHz`.
Vor dem Test müssen drei Bedingungen erfüllt sein:
1. KST4Contest ist mit dem ON4KST-Chat verbunden.
2. Der lokale DX-Cluster-Server ist aktiviert.
3. Der DX-Cluster-Client des Logprogramms ist mit KST4Contest verbunden.
Fehlt die Client-Verbindung, zeigt KST4Contest eine entsprechende Meldung an. Ein erfolgreich ausgeführter Test bedeutet damit tatsächlich, dass mindestens ein Client den Spot erhalten hat.
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## Inhalt eines erzeugten Spots
Ein Spot enthält:
- das konfigurierte Spotter-Rufzeichen,
- die normalisierte Frequenz,
- das Rufzeichen der erkannten Station,
- den Locator,
- Flugzeug-Scatter-Informationen, falls vorhanden,
- die aktuelle UTC-Zeit.
Wenn für die Station aktuelle Aircraft-Scatter-Informationen vorliegen, kann KST4Contest diese als zusätzliche AP-Information in den Kommentar des Spots aufnehmen.
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## Wenn kein Spot erscheint
### Der Testspot kommt nicht im Logger an
Prüfe:
- Ist KST4Contest mit dem Chat verbunden?
- Ist der lokale DX-Cluster-Server aktiviert?
- Verwendet der Logger denselben TCP-Port?
- Verwendet der Logger bei lokalem Betrieb `127.0.0.1`?
- Blockiert eine Firewall die Verbindung?
- Ist im Logger das DX-Cluster-Fenster beziehungsweise die Bandmap aktiviert?
### Testspot funktioniert, aber reale Spots fehlen
Dann funktioniert die Verbindung grundsätzlich. Für die betreffende Chat-Situation war wahrscheinlich mindestens eine fachliche Bedingung nicht erfüllt:
- kein gerichteter Nachrichtenaustausch,
- fehlender Locator,
- Station außerhalb des maximalen QRB,
- Richtung außerhalb des konfigurierten Öffnungswinkels,
- keine erkannte Frequenz.
KST4Contest sendet absichtlich nicht jede gefundene Frequenz an den Logger. Andernfalls würde aus einer Arbeitserleichterung sehr schnell eine lokale Spot-Schleuder.
### Der Spot erscheint auf dem falschen Band
Prüfe zuerst das konfigurierte **Fallback band in MHz**. Es wird nur benötigt, wenn im Chat keine vollständige Frequenz angegeben wurde.
### Der Spot wird vom Logger ausgeblendet
Verwende ein Spotter-Rufzeichen, das nicht mit dem eigenen Contest-Rufzeichen identisch ist. Abhängig vom Logger können eigene Spots gefiltert oder besonders behandelt werden.
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## Getestete Logprogramme
- **UCXLog** ✓
- **N1MM+** ✓
Die Schnittstelle wurde mit folgenden Logprogrammen verwendet:
Weitere Testergebnisse sind willkommen bitte per E-Mail an DO5AMF melden.
- UCXLog
- N1MM+
Weitere Logger können funktionieren, wenn sie eine normale TCP-Verbindung zu einem DX-Cluster-Server unterstützen.
+11 -3
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@@ -34,7 +34,13 @@ Die Berechnung berücksichtigt keine topografischen Wegberechnungen das ist
## Sked-Richtungs-Spots (Integrierter DX-Cluster)
Ab **v1.23**: Richtungs-Warnungen werden als DX-Cluster-Spots an das Logprogramm weitergeleitet, wenn eine QRG bekannt ist. Details: [DX-Cluster-Server](de-DX-Cluster-Server).
Seit Version 1.23 kann KST4Contest erkannte Richtungsgelegenheiten als DX-Cluster-Spots an ein verbundenes Logprogramm weitergeben.
Aus einer gerichteten Chat-Nachricht wird zunächst die wahrscheinliche Antennenrichtung des Absenders hergeleitet. Liegt die eigene Station innerhalb des konfigurierten Öffnungswinkels und ist eine Frequenz bekannt, erscheint die Station als Spot in der Bandmap des Logprogramms.
KST4Contest überträgt damit nicht jede gefundene Frequenz, sondern nur Situationen, die für die eigene Station geometrisch plausibel sind.
Details: [Integrierter DX-Cluster-Server](de-DX-Cluster-Server).
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@@ -149,9 +155,11 @@ Aktivierung: FurtherInfo-Panel der entsprechenden Station.
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## QSO-Sniffer (ab v1.31)
## QSO-Monitoring (ab v1.31)
Der QSO-Sniffer überwacht den Chat auf Nachrichten von einer konfigurierbaren Rufzeichen-Liste und leitet diese automatisch in das **PM-Fenster** weiter. So gehen keine relevanten Nachrichten im allgemeinen Chat-Rauschen unter.
Für ausgewählte Rufzeichen kann KST4Contest gerichtete Nachrichten zusätzlich in der PM-Tabelle anzeigen. Dabei werden sowohl Nachrichten berücksichtigt, die das überwachte Rufzeichen sendet, als auch Nachrichten, die an dieses Rufzeichen gerichtet sind.
Die Nachricht bleibt gleichzeitig in ihrer ursprünglichen Tabelle erhalten und wird im PM-Fenster mit Absender und Empfänger als überwachte Kommunikation gekennzeichnet.
Konfiguration: [Konfiguration Sniffer-Einstellungen](de-Konfiguration#sniffer-einstellungen-ab-v131)
+71 -16
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@@ -14,7 +14,7 @@ Nach dem ersten Start öffnet sich das **Einstellungsfenster** dieses ist de
### Login und Chat-Kategorien
Hier werden die Zugangsdaten für den ON4KST-Chat eingetragen (Rufzeichen und Passwort).
Hier werden die Zugangsdaten für den ON4KST-Chat eingetragen (Rufzeichen und Passwort).
Zudem wird die **primäre Chat-Kategorie** (z. B. IARU Region 1 VHF/Microwave) ausgewählt.
Mit der Option für einen **zweiten Chat** (Multi-Channel-Login) kann man sich gleichzeitig in eine weitere Kategorie (z. B. UHF/SHF) einloggen. Beide Chats werden dann parallel überwacht. Hier kann optional auch ein abweichender Login-Name für den zweiten Chat vergeben werden (nützlich für Opposite Station Multi-Callsign Logging).
@@ -87,11 +87,77 @@ Konfiguration der Schnittstelle zu AirScout für die Flugzeug-Scatter-Erkennung.
## Notification Settings (Benachrichtigungen)
Drei Benachrichtigungstypen stehen zur Wahl:
![Benachrichtigungen, DX-Cluster-Ausgabe und QSO-Monitoring](client_settings_window_notification.png)
1. **Einfache Sounds**: TADA-Sound für eingehende Nachrichten, Tick für Sked-Richtungserkennung usw.
2. **CW-Ansage**: Das Rufzeichen einer Station, die eine Privatnachricht sendet, wird als CW-Signal ausgegeben.
3. **Phonetische Ansage**: Das Rufzeichen wird phonetisch ausgesprochen.
Im Reiter **Notification** werden nicht nur akustische Hinweise konfiguriert. Hier befinden sich auch die Einstellungen für den lokalen DX-Cluster-Server, den Band-Upgrade-Hinweis und das QSO-Monitoring.
### Akustische Hinweise
Die drei Audiofunktionen arbeiten unabhängig voneinander:
- **Play notification sounds …** aktiviert kurze Hinweistöne für neue Privatnachrichten, erkannte Richtungsgelegenheiten, Sked-Erinnerungen und Band-Upgrade-Hinweise.
- **Spell the sender's callsign in CW …** gibt das Rufzeichen des Absenders einer neuen Privatnachricht als CW-Signal aus.
- **Speak the sender's callsign phonetically …** spricht das Rufzeichen des Absenders phonetisch aus.
CW- und Sprachausgabe können gleichzeitig aktiviert werden. Das ist technisch möglich, im Contest aber nicht zwingend hilfreich. In der Praxis sollte nur die Ausgabe eingeschaltet werden, die im eigenen Stationsbetrieb tatsächlich wahrgenommen werden kann, ohne den Operator dauerhaft zu beschäftigen.
### Local DX Cluster output
KST4Contest kann erkannte Richtungsgelegenheiten als DX-Cluster-Spots an ein Logprogramm weitergeben. Der praktische Nutzen liegt auf der Hand: Eine im Chat erkannte Frequenz erscheint direkt in der Bandmap des Logprogramms und muss nicht erst von Hand übertragen werden.
Die Checkbox **Enable the local DX Cluster server …** startet beziehungsweise beendet den lokalen TCP-Server. Bei einer laufenden Chat-Verbindung wird die Änderung sofort wirksam.
Folgende Einstellungen sind erforderlich:
- **TCP port**: Port, auf dem KST4Contest Verbindungen von DX-Cluster-Clients annimmt. Der Standardwert ist `8000`. Wird der Port während einer laufenden Verbindung geändert, startet KST4Contest den Server auf dem neuen Port neu. Der Logger muss sich anschließend ebenfalls mit dem neuen Port verbinden.
- **Fallback band in MHz**: Bandpräfix für relative Frequenzangaben. Aus `205` oder `.205` wird bei einem Fallback-Band von `144` die Frequenz `144.205 MHz`. Vollständige Angaben wie `432.205` oder `1296.338` benötigen diesen Fallback nicht.
- **Spotter callsign**: Rufzeichen, das im erzeugten DX-Cluster-Spot als Spotter erscheint. Hier sollte ein anderes Rufzeichen als das im Contest verwendete Stationsrufzeichen eingetragen werden. Einige Logprogramme filtern Spots des eigenen Rufzeichens oder behandeln sie anders als fremde Spots.
- **Send test spot**: Sendet einen Testspot für `DL0TEST` auf `.300` des eingestellten Fallback-Bandes. Der Test funktioniert nur, wenn KST4Contest mit dem Chat verbunden, der lokale DX-Cluster-Server aktiviert und mindestens ein DX-Cluster-Client verbunden ist.
KST4Contest erzeugt nicht bei jeder im Chat gefundenen Frequenz automatisch einen Spot. Ein Spot entsteht nur dann, wenn eine gerichtete Nachricht zwischen zwei Stationen auf eine für die eigene Station interessante Antennenrichtung schließen lässt und für den Absender eine nutzbare Frequenz bekannt ist.
Die vollständige Herleitung und die Einrichtung des Logprogramms sind im Kapitel [Integrierter DX-Cluster-Server](de-DX-Cluster-Server) beschrieben.
### Band-Upgrade-Hinweis nach einem Logeintrag
Nach einem über UCXLog oder Win-Test empfangenen Logeintrag kann KST4Contest prüfen, ob die gerade gearbeitete Station auf einem weiteren gemeinsamen, aber noch nicht gearbeiteten Band aktiv ist.
Dafür werden drei Informationen miteinander verglichen:
1. die in den Stationseinstellungen aktivierten eigenen Bänder,
2. die innerhalb der letzten 30 Minuten erkannten Bänder der Gegenstation,
3. die bereits pro Band gespeicherten Worked-Markierungen.
Bleibt danach mindestens ein gemeinsames, noch nicht gearbeitetes Band übrig, erscheint im Hauptfenster ein blinkender **BAND+**-Hinweis. Ist die allgemeine Soundausgabe aktiviert, wird zusätzlich ein Hinweiston abgespielt.
Die beiden Optionen haben unterschiedliche Aufgaben:
- **Blink + sound …** aktiviert den eigentlichen Band-Upgrade-Hinweis.
- **Priority boost …** erhöht zusätzlich die Priorität entsprechender Stationen, damit sie in den Kandidatenlisten besser sichtbar bleiben. Der Boost garantiert keinen bestimmten Listenplatz; er ist nur ein zusätzlicher Faktor innerhalb der gesamten Prioritätsberechnung.
Der Hinweis setzt eine Log-Synchronisation mit Bandinformation voraus. Der einfache dateibasierte Callsign-Interpreter kann nur Rufzeichen erkennen und liefert deshalb keine ausreichende Grundlage für diese Prüfung.
### Sniffer-Einstellungen (ab v1.31)
Das QSO-Monitoring ist für Stationen gedacht, deren Kommunikation man gezielt verfolgen möchte. Das kann beispielsweise eine seltene Station, eine DXpedition oder eine andere Station des eigenen Contest-Teams sein.
Für jedes eingetragene Rufzeichen zeigt KST4Contest Nachrichten zusätzlich in der PM-Tabelle an, wenn das Rufzeichen entweder Absender oder Empfänger der Nachricht ist. Die ursprüngliche Nachricht wird dabei nicht aus ihrer normalen Tabelle entfernt.
Überwachte Nachrichten werden in der PM-Tabelle eindeutig gekennzeichnet:
```text
Sniffed: (SENDER > RECEIVER) Nachrichtentext
```
So wird sichtbar, dass die Nachricht nicht an die eigene Station gerichtet war.
Rufzeichen werden folgendermaßen verwaltet:
1. Mit **Add monitored callsign** ein neues Rufzeichen hinzufügen.
2. Ein vorhandenes Rufzeichen per Doppelklick bearbeiten und die Änderung mit `Enter` übernehmen.
3. Zum Entfernen den Inhalt einer Tabellenzelle löschen und mit `Enter` bestätigen.
Doppelte oder syntaktisch ungültige Rufzeichen werden nicht übernommen. Die Liste wird mit **Save Settings** in der `preferences.xml` gespeichert und beim nächsten Programmstart wiederhergestellt.
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@@ -163,17 +229,6 @@ Einstellungen:
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## Sniffer-Einstellungen (ab v1.31)
Der QSO-Sniffer filtert Chat-Nachrichten von konfigurierbaren Rufzeichen und leitet sie ins PM-Fenster weiter.
Einstellungen:
- **Rufzeichen-Liste**: Kommagetrennte Liste von Rufzeichen, deren Nachrichten immer in das PM-Fenster weitergeleitet werden sollen.
Anwendungsfall: Wichtige Stationen (z. B. DX-Peditionen oder feste Verbündete im Contest) im Auge behalten, ohne den Haupt-Chat ständig zu beobachten.
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## Worked Station Database Settings (Gearbeitete-Stationen-Datenbank)
Die interne Worked-Datenbank enthält: