Refactored QRG recognition (added some band context to increase the quality of the values + changed cluster fallback-band-value to dropdown switch + normalizing qrg values)
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Before Width: | Height: | Size: 82 KiB After Width: | Height: | Size: 84 KiB |
@@ -31,10 +31,14 @@ Die zentrale Tabelle aller aktuell aktiven Chat-Nutzer. Spalten (je nach Konfigu
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| Loc | Maidenhead-Locator |
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| QRB | Entfernung in km |
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| QTF | Richtung in Grad |
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| QRG | Automatisch erkannte Frequenz |
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| QRG | Zuletzt aus einer Chat-Nachricht erkannte Frequenz |
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| AP | AirScout-Flugzeugdaten (wenn aktiv) |
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| Band-Farben | Worked/NOT-QRV-Status pro Band |
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Die QRG-Spalte zeigt die zuletzt für eine Station erkannte Frequenz. Fehlende Nullen werden für die Anzeige ergänzt, sodass beispielsweise `144.21` als `144.210` erscheint. Erkennt KST4Contest nacheinander Frequenzen auf mehreren Bändern, zeigt die Spalte den letzten Treffer; die internen Bandinformationen können trotzdem mehrere aktuelle Bänder der Station enthalten.
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Relative Angaben werden zunächst mit einem höchstens 30 Minuten alten Bandkontext desselben Absenders kombiniert. Nur wenn dieser fehlt, verwendet KST4Contest das globale Fallback-Band. Erkennungsregeln, Beispiele und Grenzen: [QRG-Erkennung](de-Funktionen#qrg-erkennung).
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**Sortierung**: Klick auf Spaltenköpfe. QRB-Sortierung arbeitet numerisch (ab v1.22 korrigiert).
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@@ -8,6 +8,12 @@ Versionsverlauf von KST4Contest / PraktiKST.
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letzter Changelog bitte aus GitHub entnehmen. Der bisherige Changelog
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## v1.42 (2026-08)
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- **QRG-Erkennung präzisiert**: Vollständige und relative Frequenzangaben werden weiterhin erkannt. Nackte dreistellige Zahlen werden nur noch mit erkennbarem Frequenzkontext ausgewertet, damit Signalrapporte, Bandangaben und andere Zahlen keine falsche QRG erzeugen.
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- **Stationsbezogener Bandkontext**: Bei relativen Frequenzen verwendet KST4Contest zuerst einen höchstens 30 Minuten alten Bandkontext desselben Absenders. Erst danach greift das globale Fallback-Band.
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- **Fallback-Band als Dropdown**: Das globale Fallback kann nur noch aus den tatsächlich unterstützten Bändern ausgewählt werden und gilt für die gesamte QRG-Erkennung, nicht nur für DX-Cluster-Spots.
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- **QRG-Anzeige vereinheitlicht**: Frequenzen werden in der Benutzerliste und den Nachrichtentabellen mit mindestens drei Nachkommastellen dargestellt.
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## v1.41
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**Stationskarte, Performance, Reaktionsfähiges UI**
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@@ -53,35 +53,51 @@ Das Verfahren berücksichtigt weder Gelände noch aktuelle Ausbreitungsbedingung
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## Welche Frequenz wird verwendet?
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Vollständige Frequenzangaben können direkt verarbeitet werden, beispielsweise:
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Ein DX-Cluster-Spot benötigt eine eindeutige Frequenz. KST4Contest verwendet dafür dieselbe QRG-Erkennung wie die Benutzerliste und die übrigen bandbezogenen Funktionen.
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Vollständige Frequenzen bestimmen ihr Band direkt:
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```text
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144.205
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432.088
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432,088
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1296.338
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10368.100
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```
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Im Chat werden jedoch häufig nur relative Angaben geschrieben:
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Relative Angaben enthalten dagegen nur den Frequenzanteil innerhalb eines Bandes:
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```text
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205
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.205
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338
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,205
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qrg 205
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freq is 205
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on 205
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205 MHz
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```
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In diesem Fall fehlt das Band. KST4Contest ergänzt deshalb das unter **Fallback band in MHz** konfigurierte Bandpräfix.
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Eine nackte dreistellige Zahl wie `205` wird ohne Frequenzkontext nicht ausgewertet. Dasselbe gilt für `599`, `144` oder Formulierungen wie `worked 210 stations`. So verhindert KST4Contest, dass Signalrapporte, Bandnamen oder Zählwerte als scheinbar plausible QRG gespeichert und später an den Logger weitergegeben werden.
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Bei einer relativen QRG wird das Band in dieser Reihenfolge bestimmt:
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1. KST4Contest prüft, ob für denselben Absender innerhalb der letzten 30 Minuten bereits ein passender Bandkontext bekannt wurde.
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2. Sind mehrere aktuelle Bänder bekannt, wird der zuletzt aktualisierte plausible Kontext verwendet.
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3. Erst wenn kein geeigneter Stationskontext vorhanden ist, verwendet KST4Contest das unter **Fallback band for relative QRG detection** ausgewählte Band.
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Beispiel:
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```text
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Fallback-Band: 144
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Chat-Frequenz: .205
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DX-Cluster-Frequenz: 144205.0 kHz
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Globales Fallback: 144 MHz
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Letzte vollständige QRG der Station: 432.088 MHz
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Neue Chat-Angabe derselben Station: .100
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Erkannte QRG: 432.100 MHz
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DX-Cluster-Frequenz: 432100.0 kHz
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```
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Bei einem Einband-Contest ist diese Annahme normalerweise eindeutig. Bei gleichzeitigem Betrieb mehrerer Bänder kann sie falsch sein. Das Fallback-Band sollte deshalb zu dem Band passen, das in der betreffenden Chat-Kategorie überwiegend verwendet wird.
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Ohne den aktuellen 432-MHz-Kontext würde dieselbe Angabe mit dem globalen Fallback zu `144.100 MHz` ergänzt.
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Die weitergehende Frage, ob sich das Band künftig aus der konkreten Arbeitsfrequenz oder dem Stationskontext ableiten lässt, wird nach Abschluss des Manuals gesondert geprüft.
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Die QRG-Erkennung läuft vor der Richtungs- und Spotprüfung. Nennt eine Station ihre Frequenz erstmals in der gerichteten Nachricht, die zugleich eine Richtungsgelegenheit auslöst, kann bereits der daraus erzeugte Spot diese Frequenz enthalten. War zuvor eine andere QRG der Station bekannt, wird sie durch die neu erkannte Angabe aktualisiert.
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Das Fallback-Band ist eine globale Einstellung der QRG-Erkennung. Seine Wirkung ist nicht auf den DX-Cluster beschränkt. Konfiguration, unterstützte Bänder und weitere Folgen sind unter [Fallback-Band für relative QRG-Erkennung](de-Konfiguration#fallback-band-für-relative-qrg-erkennung) beschrieben.
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@@ -95,7 +111,7 @@ Konfiguriere anschließend:
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1. **Enable the local DX Cluster server …** aktivieren.
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2. Einen freien **TCP port** eintragen. Standard ist `8000`.
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3. Das passende **Fallback band in MHz** eintragen.
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3. Unter **Fallback band for relative QRG detection** das passende Band auswählen.
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4. Ein **Spotter callsign** festlegen.
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Für das Spotter-Rufzeichen sollte nach Möglichkeit ein anderes Rufzeichen als das Contest-Rufzeichen verwendet werden. Einige Logger filtern Spots, die scheinbar von der eigenen Station stammen. Das Ergebnis wäre technisch korrekt erzeugt, aber in der Bandmap trotzdem unsichtbar – eine besonders unproduktive Art von Erfolg.
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@@ -189,7 +205,9 @@ KST4Contest sendet absichtlich nicht jede gefundene Frequenz an den Logger. Ande
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### Der Spot erscheint auf dem falschen Band
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Prüfe zuerst das konfigurierte **Fallback band in MHz**. Es wird nur benötigt, wenn im Chat keine vollständige Frequenz angegeben wurde.
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Prüfe zuerst, welche Frequenzen für die betreffende Station innerhalb der letzten 30 Minuten erkannt wurden. Bei einer relativen Angabe hat dieser Stationskontext Vorrang vor dem globalen Fallback.
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Ist kein aktueller Stationskontext vorhanden, prüfe die Auswahl unter **Fallback band for relative QRG detection**. Das Fallback wird nur benötigt, wenn sich das Band weder aus einer vollständigen Frequenz noch aus dem aktuellen Kontext des Absenders ergibt.
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### Der Spot wird vom Logger ausgeblendet
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@@ -70,16 +70,54 @@ Einrichtung, Frequenzbehandlung und Grenzen: [Integrierter DX-Cluster-Server](de
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## QRG-Erkennung (QRG Reading)
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## QRG-Erkennung
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KST4Contest verarbeitet jede Chat-Nachricht und extrahiert automatisch **Frequenzangaben**. Diese werden in der Benutzerliste in der **QRG-Spalte** angezeigt.
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Im ON4KST-Chat werden Frequenzen selten einheitlich geschrieben. Eine Station nennt beispielsweise zuerst `432.088`, später nur noch `.100` und in einer weiteren Nachricht `qrg 120`. Für einen Menschen ist der Zusammenhang meistens klar. Ein Programm muss dagegen unterscheiden, ob `120` eine Frequenz, eine Zeitangabe, eine Entfernung oder etwas völlig anderes bedeutet.
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Erkannte Formate: `144.205`, `432.088`, `.205` (mit konfigurierter Bandannahme), etc.
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KST4Contest wertet deshalb den Text jeder öffentlichen und gerichteten Chat-Nachricht aus. Eine erkannte QRG wird dem Absender zugeordnet und in der **QRG-Spalte** der Benutzerliste angezeigt. Die Spalte enthält die zuletzt erkannte Frequenz und stellt mindestens drei Nachkommastellen dar. Ein intern als `144.21` gespeicherter Wert erscheint damit als `144.210`.
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**Nutzen**: Ohne nachzufragen kann man direkt auf die QRG einer Station schauen und entscheiden, ob eine Verbindung möglich ist.
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### Welche Angaben werden erkannt?
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| Schreibweise | Beispiel | Verarbeitung |
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|---|---|---|
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| Vollständige Frequenz | `144.210`, `432,088`, `10368.100` | Das Band ergibt sich direkt aus der Frequenz. |
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| Relative Frequenz mit Punkt oder Komma | `.210`, `,088` | Das Band wird aus dem Stationskontext oder dem konfigurierten Fallback ergänzt. |
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| Dreistellige Frequenz mit Textkontext | `qrg 210`, `freq is 210`, `on 210`, `210 MHz` | Die Zahl wird als relative Frequenz behandelt. |
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| Dreistellige Zahl ohne Frequenzkontext | `210`, `599`, `144` | Die Zahl wird absichtlich nicht als QRG übernommen. |
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Die letzte Einschränkung verhindert plausible, aber falsche Ergebnisse. Mit einem Fallback von `144 MHz` ließe sich ein Signalrapport `599` technisch problemlos zu `144.599 MHz` zusammensetzen. Das Ergebnis wäre formal gültig und fachlich trotzdem Unsinn.
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### Wie wird das Band einer relativen QRG bestimmt?
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KST4Contest verwendet folgende Reihenfolge:
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1. Wurde für denselben Absender innerhalb der letzten 30 Minuten bereits eine passende vollständige Frequenz erkannt, verwendet KST4Contest deren Band.
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2. Sind mehrere aktuelle Bänder bekannt, wird der zuletzt aktualisierte plausible Bandkontext verwendet.
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3. Fehlt ein geeigneter Stationskontext, verwendet KST4Contest das unter **Fallback band for relative QRG detection** ausgewählte Band.
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Beispiel: Das globale Fallback steht auf `144 MHz`. Eine Station nennt zunächst `432.088` und schreibt wenige Minuten später `.100`. KST4Contest ergänzt nicht das globale Fallback, sondern den aktuelleren Stationskontext. Das Ergebnis ist `432.100 MHz`. Schreibt eine andere Station ohne vorherige Bandinformation `.100`, wird daraus `144.100 MHz`.
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Das Fallback-Band ist damit tatsächlich nur der letzte Ausweg. Es wird aus den von KST4Contest unterstützten Bandwerten ausgewählt und wirkt auf die gesamte QRG-Erkennung – nicht nur auf den integrierten DX-Cluster.
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### Wofür wird die erkannte QRG verwendet?
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Die zuletzt erkannte Frequenz erscheint in der Benutzerliste. Der zugehörige Bandkontext kann außerdem in weitere Funktionen einfließen, beispielsweise in:
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- die Erkennung aktiver Bänder einer Station,
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- den Chatmember-Score und die Prioritätslisten,
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- Band-Upgrade-Hinweise nach einem Logeintrag,
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- die Frequenzwahl bei Skeds,
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- einen DX-Cluster-Spot aus einer erkannten Richtungsgelegenheit.
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Steht die QRG erstmals in der Nachricht, die zugleich eine Richtungsgelegenheit auslöst, wird sie vor der Richtungs- und Spotprüfung verarbeitet. Der daraus erzeugte Spot kann deshalb bereits die Frequenz dieser Nachricht verwenden.
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Die Erkennung bleibt eine Textauswertung. KST4Contest kann nicht beweisen, dass die Station noch auf der genannten Frequenz arbeitet oder ob sich eine mehrdeutige Angabe auf einen anderen Zusammenhang bezieht. Genau deshalb werden nackte dreistellige Zahlen ohne Frequenzkontext nicht mehr übernommen.
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Konfiguration und unterstützte Fallback-Bänder: [Fallback-Band für relative QRG-Erkennung](de-Konfiguration#fallback-band-für-relative-qrg-erkennung).
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Verwendung in der Bandmap eines Logprogramms: [Integrierter DX-Cluster-Server](de-DX-Cluster-Server).
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## Worked-Markierung
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Gearbeitete Stationen werden in der Benutzerliste visuell markiert – pro Band. Grundlage ist die [Log-Synchronisation](de-Log-Synchronisation) via UDP oder Simplelogfile.
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@@ -113,23 +113,47 @@ Die drei Audiofunktionen arbeiten unabhängig voneinander:
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CW- und Sprachausgabe können gleichzeitig aktiviert werden. Das ist technisch möglich, im Contest aber nicht zwingend hilfreich. In der Praxis sollte nur die Ausgabe eingeschaltet werden, die im eigenen Stationsbetrieb tatsächlich wahrgenommen werden kann, ohne den Operator dauerhaft zu beschäftigen.
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### Fallback-Band für relative QRG-Erkennung
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Das Dropdown **Fallback band for relative QRG detection** legt fest, welches Band KST4Contest verwendet, wenn eine relative QRG keinem aktuellen Stationskontext zugeordnet werden kann.
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Zur Auswahl stehen ausschließlich die vom Frequenzparser unterstützten Bandpräfixe:
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```text
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144 MHz
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432 MHz
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1296 MHz
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2320 MHz
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3400 MHz
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5760 MHz
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10368 MHz (10G)
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24048 MHz (24G)
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```
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Das Dropdown ist kein Filter und keine Vorgabe für vollständig angegebene Frequenzen. `432.088` wird unabhängig von der Auswahl als Frequenz im 432-MHz-Band erkannt. Benötigt wird das Fallback bei relativen Angaben wie `.205`, `,205` oder `qrg 205`.
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Bevor KST4Contest auf das Fallback zurückgreift, prüft es den Bandkontext des Absenders. Wurde für dieselbe Station innerhalb der letzten 30 Minuten bereits eine passende vollständige Frequenz erkannt, hat dieses Band Vorrang. Ein Fallback von `144 MHz` macht aus `.100` daher `432.100 MHz`, wenn die Station kurz zuvor beispielsweise `432.088` genannt hat.
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Die Einstellung befindet sich im Notification-Bereich, wirkt aber auf die gesamte QRG-Erkennung. Damit beeinflusst sie nicht nur mögliche DX-Cluster-Spots, sondern auch die QRG-Spalte, erkannte aktive Bänder, Priorisierung, Band-Upgrade-Hinweise und Funktionen, die eine bekannte Stationsfrequenz verwenden.
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Mehr zur Erkennungslogik und zu absichtlich ignorierten Zahlen: [QRG-Erkennung](de-Funktionen#qrg-erkennung).
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### Local DX Cluster output
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KST4Contest kann erkannte Richtungsgelegenheiten als DX-Cluster-Spots an ein Logprogramm weitergeben. Der praktische Nutzen liegt auf der Hand: Eine im Chat erkannte Frequenz erscheint direkt in der Bandmap des Logprogramms und muss nicht erst von Hand übertragen werden.
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KST4Contest kann erkannte Richtungsgelegenheiten als DX-Cluster-Spots an ein Logprogramm weitergeben. Eine im Chat erkannte Frequenz erscheint dadurch direkt in der Bandmap des Logprogramms und muss nicht erst von Hand übertragen werden.
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Die Checkbox **Enable the local DX Cluster server …** startet beziehungsweise beendet den lokalen TCP-Server. Bei einer laufenden Chat-Verbindung wird die Änderung sofort wirksam.
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Folgende Einstellungen sind erforderlich:
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Folgende Einstellungen und Schaltflächen gehören zur lokalen DX-Cluster-Ausgabe:
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- **TCP port**: Port, auf dem KST4Contest Verbindungen von DX-Cluster-Clients annimmt. Der Standardwert ist `8000`. Wird der Port während einer laufenden Verbindung geändert, startet KST4Contest den Server auf dem neuen Port neu. Der Logger muss sich anschließend ebenfalls mit dem neuen Port verbinden.
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- **Fallback band in MHz**: Bandpräfix für relative Frequenzangaben. Aus `205` oder `.205` wird bei einem Fallback-Band von `144` die Frequenz `144.205 MHz`. Vollständige Angaben wie `432.205` oder `1296.338` benötigen diesen Fallback nicht.
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- **Fallback band for relative QRG detection**: Das oben beschriebene globale Fallback-Band. Der Testspot verwendet `.300` dieses Bandes. Reale Spots verwenden dagegen die für den jeweiligen Absender erkannte QRG.
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- **Spotter callsign**: Rufzeichen, das im erzeugten DX-Cluster-Spot als Spotter erscheint. Hier sollte ein anderes Rufzeichen als das im Contest verwendete Stationsrufzeichen eingetragen werden. Einige Logprogramme filtern Spots des eigenen Rufzeichens oder behandeln sie anders als fremde Spots.
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- **Send test spot**: Sendet einen Testspot für `DL0TEST` auf `.300` des eingestellten Fallback-Bandes. Der Test funktioniert nur, wenn KST4Contest mit dem Chat verbunden, der lokale DX-Cluster-Server aktiviert und mindestens ein DX-Cluster-Client verbunden ist.
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- **Send test spot**: Sendet einen Testspot für `DL0TEST` auf `.300` des ausgewählten Fallback-Bandes. Der Test funktioniert nur, wenn KST4Contest mit dem Chat verbunden, der lokale DX-Cluster-Server aktiviert und mindestens ein DX-Cluster-Client verbunden ist.
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KST4Contest erzeugt nicht bei jeder im Chat gefundenen Frequenz automatisch einen Spot. Ein Spot entsteht nur dann, wenn eine gerichtete Nachricht zwischen zwei Stationen auf eine für die eigene Station interessante Antennenrichtung schließen lässt und für den Absender eine nutzbare Frequenz bekannt ist.
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Die vollständige Herleitung und die Einrichtung des Logprogramms sind im Kapitel [Integrierter DX-Cluster-Server](de-DX-Cluster-Server) beschrieben.
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### Band-Upgrade-Hinweis nach einem Logeintrag
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Nach einem über UCXLog oder Win-Test empfangenen Logeintrag kann KST4Contest prüfen, ob die gerade gearbeitete Station auf einem weiteren gemeinsamen, aber noch nicht gearbeiteten Band aktiv ist.
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Reference in New Issue
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